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ACNielsen: Inflationsbereinigt Stagnation der Umsätze 2005 im LEH

2005 betrugen die Umsätze des Lebensmitteleinzelhandels (exkl. Hofer und Lidl) 11,7 Mrd. € und lagen damit um 0,3 % unter dem Vorjahr.

Bei Einbezug der im ACNielsen Universum nicht enthaltenen und daher geschätzten Umsätze von Hofer und Lidl lag das Ergebnis bei 14,9 Mrd. € und einem Plus von 2,2 %. Dies bedeutet angesichts einer Inflationsrate von 2,3 % eine reale Stagnation zum Vorjahr.

Die Daten basieren auf der von ACNielsen seit 1964 jährlich durchgeführten Erhebung der Strukturdaten, die den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel ohne Hofer und Lidl umfasst, sowie einer Schätzung der Umsätze der beiden Diskonter Hofer und Lidl. Beide Hard-Diskonter wachsen laut dieser Schätzung weiter sehr dynamisch um mehr als 10 % zum Vorjahr.

Mag. Martin Prantl, GF ACNielsen Österreich, erläutert die Entwicklung: "Wir beobachteten 2005 erneut zwei dynamische Faktoren: Zum einen die Expansion der Diskonter, hier setzten Hofer, Penny, Plus und Lidl im vergangenen Jahr ihre Expansion erneut sehr erfolgreich fort, und zum Zweiten nahm die Handelskonzentration weiter zu. Die drei größten Anbieter machen mittlerweile mehr als drei Viertel des Gesamtumsatzes. Die größten Verlierer waren wiederum kleine Kaufleute. Ein Ende dieser Trends sehen wir derzeit noch nicht."

Schließungen bei kleinen Geschäften versus Flächenexpansion bei Supermärkten und Diskontern

Insgesamt wurde von ACNielsen ein Rückgang von 165 Geschäften im gesamten Lebensmittelhandel auf 6232 Geschäfte registriert. Im Markt exkl. Hofer und Lidl – also im ACNielsen Universum - sank die Zahl auf 5731 Geschäfte. Trotz Neueröffnungen im Bereich der großen Lebensmittelgeschäfte (Verbrauchermärkte über 1000 qm, Supermärkte 400-1000 qm) und der Diskonter war die Bilanz der Geschäftsentwicklung negativ. Der Strukturbereinigungsprozess setzte sich ergo auch 2005 weiter fort. So sperrten 274 Geschäfte in der Geschäftsklasse unter 250 qm zu. Obwohl anzahlmässig ein Rückgang zu beobachten war, hat sich die Gesamtfläche im österreichischen Lebensmittelhandel geringfügig auf 2,6 Mio Quadratmeter Verkaufsfläche erhöht.

Im klassischen Lebensmittelhandel bauten die Großflächen Supermärkte (400-1000 qm) und Verbrauchermärkte (über 1000 qm) ihre Präsenz weiter aus. ACNielsen zählte bei den Supermärkten ein Plus von 89 Geschäften, bei den Verbrauchermärkten wurden 7 neue Märkte eröffnet. In dem von ACNielsen nicht abgedeckten Diskontbereich gab es auch 2005 wieder eine starke Flächenexpansion: Es wurden 29 neue Hofer und 30 neue Lidl Filialen im Laufe des Jahres gezählt.

"Wir beobachten derzeit zwei Entwicklungen, einerseits expandieren Super- und Verbrauchermärkte und Diskonter, parallel dazu hält der Strukturbereinigungsprozess bei den kleinen Geschäften weiter an. Die Geschäftsdichte an Verbraucher- und Supermärkten ist in Österreich europaweit betrachtet bereits extrem hoch." erläutert Mag. Martin Prantl die Struktursituation im österreichischen Lebensmittelhandel.

Die von ACNielsen unter "Übriger Lebensmittelhandel" gebildete Gruppe umfasst die Tiroler MPreis Märkte, sowie alle Kaufleute, die keiner Kette zugehören. Die Umsätze fielen hier um 8,9 % versus dem Vorjahr zurück, was einem Marktanteilsrückgang von 0,5 %-Punkten entspricht. Diese Gruppe macht jedoch mit 738 Geschäften anzahlmäßig immer noch 12,9 % aus, allerdings war gerade hier die Strukturbereinigung besonders stark. 2005 sperrten 166 Geschäfte unabhängiger Kaufleute ihre Pforten. Diese waren auch die eigentlichen Verlierer, wie schon in den vergangenen Jahren. Positive Ausnahme von dieser Entwicklung ist die Tiroler Handelskette MPreis, die sich mit ihren 135 Standorten – somit ein Plus von 7 Geschäften - auch 2005 sehr erfolgreich gegen den starken Mitbewerb behaupten konnte.

www.acnielsen.at

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