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Big Bags nachhaltig nutzen

Die ökologische Verantwortung, also der Schutz der Umwelt und ihrer Ressourcen, ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft.

Bei Unternehmen, die sich der Nachhaltigkeit verschreiben, liegt der Fokus in den meisten Fällen auf entsprechenden Lösungen am Produktionsstandort.

Von Ralf Paarmann / Mike Drobisch

Der Umweltgedanke sollte dort jedoch nicht aufhören, sondern auch die Verpackung und den Transport berücksichtigen.

Eine Wäscherei für Big Bags aus Leverkusen zeigt, wie Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie, die Big Bags für den Transport einsetzen, nachhaltiger und gleichzeitig wirtschaftlicher arbeiten können.

Ein Big Bag, international auch FIBC (Flexible Intermediate Bulk Container) genannt, kommt zum Einsatz, wenn große Mengen von Schüttgütern transportiert werden sollen. Mit einem Fassungsvermögen von ca. 750 bis 1500 Litern ist dieser, was die Transportkapazität betrifft, das Pendant zur Europalette. In der Lebensmittelindustrie gehören Tee, Gewürze, Kaffeepulver, Kakaopulver, Mehl und auch Tiefkühlwaren zu den typischen Produkten, die in Big Bags auf Reisen gehen.

Ein normaler Big Bag besteht aus ca. 3,5 kg Polypropylen. Dieses hochwertige und langlebige Material eignet sich zur vielfachen Wiederverwertung. Während eine Mehrfachnutzung von Big Bags beim Transport von Baustoffen üblich ist, sieht das in der Lebensmittelindustrie oft ganz anders aus.

Strenge Hygienevorschriften für Lebensmitteltransporte

Strenge Vorschriften an Hygiene und Reinheit bereiten nach der Leerung dem Leben des zwar unbeschädigten jedoch nun verunreinigten Big Bags ein Ende. „Auf diese Weise verkommt ein hochwertiger Big Bag zum Einwegprodukt. Wir wollten zeigen, dass das meist ungerechtfertigt ist, und haben uns der Herausforderung gestellt, etwas zu reinigen, das so eigentlich nicht zu reinigen ist“, spricht Pascal Bilo, Head of Projektmanagement der SB Service GmbH über die Idee, industrielle Big Bags auch für sensible Güter wiederverwertbar und damit gleichzeitig umweltfreundlicher und wirtschaftlicher zu machen.

Der Wandel vom Einweg zum Mehrwegprodukt

Als Spezialist für Reinigung und Hygiene hat sich SB dem Projekt „Big Bag Waschen“ vor mehr als 15 Jahren angenommen. Zu Beginn waren die Hürden jedoch größer als gedacht. Unter anderem bereiteten zu kleine und zu unwirtschaftliche Reinigungsmaschinen und der fehlende Standard bei der Fertigung von Big Bags Probleme.

Die Big Bags werden nach Kundenspezifikationen hergestellt, kein Big-Bag gleicht dem anderen. Lebensmittel-Big-Bags sind zudem oft Sonderanfertigungen, deren Materialien bestimmte Anforderungen, wie zum Beispiel an Antistatik und direkten Lebensmittelkontakt, erfüllen.

Die Waschungen bei SB mussten daher an die vielen Big-Bag-Varianten angepasst und für jedes Modell ein eigener Reinigungsplan erstellt werden. An diesem Prinzip hält das Leverkusener Unternehmen bis heute fest. Jeder neue Kunde startet mit einer für ihn kostenlosen und unverbindlichen Big-Bag-Probewaschung, gefolgt von einer Laboruntersuchung zur Dokumentation der hygienischen Unbedenklichkeit und damit der Wiederverwertbarkeit.

Sicherheit, Qualitätskontrollen und Nachverfolgbarkeit

Jeder Big Bag ist darüber hinaus mit einem RFID-Chip des Auto-ID-Spezialisten AISCI Ident ausgestattet.

Dieser Prozess wurde eigens für SB zusammen mit AISCI vor acht Jahren entwickelt. So wird ersichtlich, wann welcher Big Bag welchen Teil der Reinigungsanlage durchlaufen hat.

Die Chips ermöglichen ein Upstream- und Downstream-Tracing.

Heißt: Sollte es Qualitätsabweichungen geben, kann der exakte Ursprung ermittelt und die Fehlerquelle sofort behoben werden. Dank des RFID-Chips ist außerdem die Chargenrückverfolgung möglich.

„Für unsere Kunden ist dies zur Vorbeugung möglicher Haftungsansprüche bei Produktrückrufen extrem wichtig. Wir sind nach HACCP und ISO 9001:2015 zertifiziert und übernehmen die volle Gewährleistung für die bei uns gewaschenen Big Bags.“, weiß Pascal Bilo.

Der Wissens- und Technologievorsprung der Leverkusener ist in diesem Bereich groß. Aufgrund exakter Dokumentation aller Ergebnisse der Reinigung und Trocknung sowie der strengen Qualitätskontrollen kann SB heute der Lebensmittelindustrie ein elementares Versprechen geben: „Nur einwandfrei saubere, hygienisch reine, trockene und gesundheitlich unbedenkliche Big Bags verlassen unsere Waschanlagen.“

Grundlage dafür ist neben der Erfahrung die Erfüllung des International Food Standards, des BRC Global Standard for Food Safety und des am Codex Alimentarius orientierten HACCP-Konzepts.

Wirtschaftlich und nachhaltig Transportieren

Warum das Reinigen der Big Bags auch für hygienisch sehr sensible Transportgüter Sinn macht, liegt auf der Hand, denn unter dem Strich ist es nicht nur nachhaltiger, sondern auch wirtschaftlicher. „Eine Big-Bag-Reinigung kostet den Bruchteil einer Big-Bag-Neuanschaffung.

Vertraglich kann die Anzahl der Wiederverwertungen vereinbart werden, theoretisch lässt sich ein Big Bag bei uns aber sooft waschen, bis er mechanisch unbrauchbar geworden ist“, erklärt Pascal Bilo. Mögliche Entsorgungskosten übernimmt ebenfalls das Leverkusener Unternehmen, sodass die Kostenersparnis seiner Kunden in der Spitze bei bis zu 95 % liegen kann.

Sehr wichtig ist für Pascal Bilo der Faktor Umwelt: „Umweltschutz betrifft nicht nur die Produktion, sondern auch Transport und Verpackung. Und was für Flaschen, Dosen, Gläser oder Becher gilt, gilt auch für Big Bags: Eine Mehrfachnutzung ist immer umweltfreundlicher als eine Einfachnutzung. Durch unser Reinigung verhindern wir täglich das Entstehen einer gigantischen Menge von Plastikmüll.“ Mit jeder Wäsche erspart SB der Umwelt allein mit einem einzigen Big Bag auf diese Weise jeweils über 3 kg Plastikmüll. Wird dieser 15 Mal gewaschen summiert sich die Summe schon auf über 50 kg.

Selbst Transportsäcke, die unbrauchbar geworden sind, landen bei SB nicht im Müll, sondern werden über ein Partnerunternehmen recycelt und führen ihr Leben, beispielsweise als Fleece-Pullover oder PET-Flasche, weiter. „Somit verlängern wir mit unserer Big Bag Wäscherei nicht nur das Leben der Big Bags sondern schenken ihnen im Anschluss auch ein Neues.“

Selbst die Logistik ist bei der Big-Bag-Wäsche nachhaltiger. Werden fabrikneue Big Bags zur Befüllung geliefert, kommt es im Anschluss fast immer zu einer Leerfahrt des LKWs. Bei SB hingegen wird nach Anlieferung der zu waschenden Big Bags der entladene LKW mit den bereits für dieses Unternehmen gereinigten Big Bags beladen und zurückgesendet.  

SB Unternehmensgruppe

Die SB Service GmbH ist Teil der SB Unternehmensgruppe mit Sitz in Leichlingen in Nordrhein-Westfalen. SB ist ein professioneller Dienstleister in den Bereichen Reinigung, Hygiene und Facility Management mit über 1200 Mitarbeitern.

www.bigbag-waschen.com
www.sb-clean.de




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