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Deutscher Tierschutzbund kritisiert Terraristika in Hamm

Beim Besuch der laut Veranstalter weltweit größten Reptilienbörse „Terraristika“ in Hamm, die am 15. März 2008 stattfand, deckte der Deutsche Tierschutzbund grobe Missstände auf, die jetzt protokolliert wurden.

In Begleitung eines TV-Teams dokumentierte der Verband zahlreiche Verstöße gegen die Tierbörsen-Leitlinien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und bemängelte fehlende Kontrollen.

Schon beim Transport würden die Tiere extremen Belastungen und Stress ausgesetzt, noch immer seien auch viele Wildfänge mit an Bord. Behältnisse, in denen Tiere aufbewahrt wurden, waren absolut unzureichend und auch eine artgerechte Versorgung fand nicht statt.

Tiere waren nicht vor Besucheranstürmen geschützt. Verkäufer vermittelten kaum Sachkenntnisse und veräußerten auch extrem gefährliche Tiere an Laien.
 
„Die im Jahr 2006 vom BMELV veröffentlichten Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzaspekten sind in der Praxis unwirksam.

Das für den Vollzug zuständige Bundesland NRW ist offensichtlich nicht in der Lage, deren Einhaltung durchzusetzen.

So lange es keine bundeseinheitliche Verordnung gibt, die juristisch einklagbar wäre, werden wir immer wieder solch unzumutbare Zustände wie auf der „Terraristika“ in Hamm vorfinden“, erklärt die Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Brigitte Rusche.
 
Auf der Terraristika wurden kranke und geschwächte Tiere verkauft und dabei sogar Mengenrabatt angeboten. Besucher schüttelten die viel zu kleinen Behältnisse und nahmen Tiere in die Hand.

Besonders Wildfänge, die noch vor wenigen Wochen in Freiheit waren und lange Transportwege hinter sich haben, litten unter Stress. Fluchtversuche, dauernde Drohgebärden und Apathie waren zu beobachten.

Viele Händler, die aus ganz Europa anreisten, sprachen kein Deutsch, so dass keine fachliche Beratung stattfand. Auch giftige Tiere konnte jeder ohne Einschränkung erwerben.
 
„Diese Tierqual darf nicht akzeptiert werden – Reptilien sind keine Gegenstände, sondern sensible Lebewesen!“ so Brigitte Rusche. Der Deutsche Tierschutzbund fordert ein endgültiges Verbot des Verkaufs von Wildfängen, gefährlichen Tieren und allen Tieren, die in Privathaushalten nicht artgerecht gehalten werden können.

Die Tierbörsenleitlinien des BMELV müssten in eine Verordnung umgewandelt werden. Alle Verstöße könnten dann gerichtlich geahndet werden.

www.tierschutzbund.de

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