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toom: Rewe probiert ein neues Konzept

Brückenschlag zwischen Einkaufswelten von Frauen und Männern / Erster Konzeptmarkt in Bad Säckingen eröffnet / toom für Konsolidierung der Branche gut gerüstet 

Der herkömmliche Baumarkt, der in erster Linie auf Bedürfnisse und Fertigkeiten von Heim- und Handwerkern zugeschnitten ist, verliert zunehmend an Bedeutung. Als Trendsetter der deutschen Do-it-Yourself-Branche hat toom deshalb eine Neupositionierung der Marke vorgenommen, bei der zusätzlich zu den Heim- und Handwerkern auch die wachsende Zielgruppe der Frauen und der Gelegenheitsheimwerker eine zentrale Rolle spielen. Das Konzept kombiniert das klassische Baumarktangebot durch einfache Umsetzungsideen mit der Serviceleistung und Beratungskompetenz von Handwerksbetrieben, Wohnausstattern oder Innenarchitekten. Kernelemente des neuen Konzepts werden bereits ab Herbst dieses Jahres bundesweit umgesetzt.

"Die deutsche Baumarkt-Branche steht angesichts stagnierender Umsätze bei steigenden Verkaufsflächen am Scheideweg. Der ohnehin intensive Wettbewerb unter den Baumärkten nimmt weiter zu. In Zukunft werden nur noch einige wenige Ketten den Markt bestimmen. Wir werden mit toom den Konsolidierungsprozess der Branche aktiv mitgestalten und gestärkt daraus hervorgehen", erklärte der für die Fachmarktsparte zuständige Vorstand der REWE Group, Josef Sanktjohanser, auf einer Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung des ersten nach dem neuen Konzept gestalteten toom Baumarkts am 24. Juli in Bad Säckingen. toom sei durch die Kooperation mit I&M Interbaustoff und der Allianz mit der bauMax-Gruppe (Österreich), Marktkauf und der Coop (Schweiz) im Rahmen von toomaxx bei der Beschaffung international aufgestellt. "Das Gesamtumsatzvolumen der Kooperationspartner liegt bei über vier Milliarden Euro", so Josef Sanktjohanser.

Abgesehen von einer kurzen Phase der Stagnation hat sich die Anzahl der Baumärkte in Deutschland seit 1997 kontinuierlich von 2.640 auf 2.495 (2005) verringert. Besonders lastet der Abschmelzungsdruck auf Märkten mit Verkaufsflächen von 1.000 bis 3.000 qm, deren Marktanteil seit 2001 von 35 auf 30 Prozent gesunken ist. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil von Märkten mit 5.000 bis 8.000 qm – das entspricht der Größe moderner toom BauMärkte – von 23 auf 35 Prozent. Flächen bis 10.000 qm legten von neun auf zwölf Prozent zu, und Baumärkte jenseits der 10.000 Quadratmeter-Schallmauer steigerten den Marktanteil von vier auf sechs Prozent.

Die Verschiebung hin zu immer größeren Märkten spiegelt sich in der Zunahme der Verkaufsflächen wieder. War ein durchschnittlicher Baumarkt 1995 noch 3.360 Quadratmeter groß, so waren es im vergangenen Jahr bereits 4.820 Quadratmeter – eine Steigerung von 43 Prozent. Bei stagnierenden Umsätzen der Branche, 2004 erzielten die Top 11 ein Umsatzvolumen von 16,51 Milliarden Euro, während es im vergangenen Jahr nur noch 16,49 Milliarden Euro waren, sinken die Flächenerträge. Lagen diese vor zwei Jahrzehnten noch bei umgerechnet 2.250 Euro, so sind es mittlerweile nur noch durchschnittlich 1.500 Euro. Im gleichen Zeitraum verzehnfachte sich die Anzahl der Artikel eines Baumarktes auf über 75.000 mit weitreichenden Folgen für IT- und Logistikkosten.

Hinzu kommt, dass die Baumarkt-Branche weite Kundenkreise ausblendet und ein wichtiges Zukunftspotenzial nicht nutzt. In Deutschland gibt es schätzungsweise 23 Millionen Heimwerker. Die bisherige Gestaltung der Märkte und der Werbung erweckt den Eindruck, dass es sich bei Baumarkt-Kunden um eine homogene Gruppe handelt. Marktanalysen haben allerdings ergeben, dass die primär angesprochene Kunden-gruppe der sogenannten Intensivheimwerker lediglich ein Viertel der 23 Millionen Heimwerker ausmacht. Die Mehrheit der Kunden beschreibt sich den Befragungen zufolge als Gelegenheitsheimwerker, für die Do-it-Yourself kein Lebensinhalt, sondern Mittel zum Zweck ist. Ihre Bedürfnisse und Fertigkeiten stehen im klassischen Baumarkt ebenso wenig im Fokus wie die Wünsche der wachsenden Kundengruppe der Frauen.

toom setzt Trend für die gesamte Branche

"toom hat die Fehlentwicklungen der Branche erkannt und mit seinem neuen Konzept den entscheidenden Schritt in Richtung innovativer Kundenorientierung unternommen. Das altehrwürdige Baumarkt-Konzept ist selber zum Sanierungsfall geworden", betonte Georg Rothacher, Geschäftsführer toom, in Bad Säckingen. Der neue toom Baumarkt verbindet das klassische Baumarktangebot mit innovativen Renovierungsideen bis hin zur Serviceleistung und Beratungskompetenz von Handwerksbetrieben, Wohn-ausstattern oder Innenarchitekten. Damit wird vor allem die qualifizierte Fachberatung des Wohn- und Designexperten, den sich bislang nur wenige leisten konnten, für jedermann erschwinglich.

Zentrales Element des knapp 8.000 Quadratmeter großen Marktes in Bad Säckingen ist eine in dessen Längsrichtung verlaufende Mall. Dort befinden sich drei Servicecenter als zentrale Anlaufpunkte für Kunden. Um diese Achse herum wurden die 13 Themen-kuben Werkstatt, Sicherheit, Klima, Dach und Wand, Möbelbau, Küche, Badeinrichtung, Badsanierung, Landhaus, Classic, Junges Wohnen, Grüner Wohnen und Garten angeordnet. Jeder Kubus bietet dem Kunden einen Full-Service. Plant er beispiels-weise, sein Wohnzimmer zu renovieren, so begleitet toom diesen Prozess komplett von der Vor-Ort-Planung bis hin zur Vermittlung eines Handwerkers für Arbeiten, die der Kunde nicht eigenhändig ausführen möchte oder kann. Abschließend werden die Kosten der Lösung ermittelt. Statt mit verschiedenen Handwerkern gesprochen zu haben, erhält der Kunde bei toom so die Komplettlösung aus einer Hand.

Zusätzlich bietet toom einen Architektenservice. Der Kunde sendet an den Baumarkt eine Skizze seines Wohnzimmers und des Mobiliars. Im Gegenzug erhält er von dem mit toom kooperierenden Design- und Einrichtungsexperten einen kompletten Renovierungs- und Möblierungsplan mit genauen Angaben über Kosten und Aufwand. Zusätzlich sind in jedem Kubus themenspezifische Modellbeispiele aufgebaut, so dass der Kunde einen Eindruck von der späteren Lösung bekommt.

In den Außengängen des Marktes bietet toom den Kunden, die das klassische Baumarktangebot interessiert, das gewünschte und gewohnte Leistungsportfolio, sodass auch traditionelle Heim- und Handwerker ihre bevorzugten Sortimente finden. Neben einem umfassenden Angebot an Werkzeugen, Elektroartikeln und Kleineisenteilen zählt dazu der Holzzuschnitt ebenso wie Farbmischcenter oder Gartengeräte. In sämtlichen Bereichen führt der Baumarkt neben namhaften Markenartikeln die toom Eigenmarken Merox (Technik), Genius Pro (Bauen), La Cultura (Wohnen), Happy Garden (Garten) und als Preiseinstiegsmarke O.K..

Um den Kunden diese Servicequalität zu bieten, liegt die Anzahl der Mitarbeiter in Bad Säckingen mit insgesamt 70 Beschäftigten zwischen 20 und 25 Prozent über der eines vergleichbar großen Marktes.

"Mit diesem völlig neuen Baumarkttypus hat toom den Brückenschlag zwischen den traditionellen Einkaufs- und Erlebniswelten hin zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Zielgruppen geschafft. toom hat einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Wir werden diesen Wettbewerbsvorsprung nutzen, um als innovativer Trend-setter am Markt aktiv ein Zeichen zu setzen", erläutert Georg Rothacher. Die Neu-ausrichtung unterstreiche toom auch mit einem neuen Logo. Dabei wurde auf das bisherige Subbrand "Baumarkt" verzichtet.

Mit 250 Märkten, 9.150 Beschäftigten und einem Netto-Umsatz von 1,3 Milliarden Euro ist toom eines der führenden Unternehmen der deutschen Baumarkt-Branche. Die Fachmarktkette gehört zur REWE Group. Die Kölner Unternehmensgruppe ist mit einem Umsatz von 41,7 Milliarden Euro und 260.000 Beschäftigten in 14 Ländern der drittgrößte Lebensmittelhändler in Europa.

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