PETCOM
-> Österreich-> Deutschland-> Schweiz-> Pet-Business International-> PETCOM
-> Aktuelles
News aus der Pet-Branche
-> Ausstellungen und Messen in Deutschland
Ausstellungen und Messen
-> Neue Produkte
Was ist neu am Markt?
-> Unternehmen
Neues aus den Unternehmen
-> Tierschutz
Tierschutz im Zoofachhandel
-> Marketing
Tipps für die Pet-Branche
-> Marktdaten
Marktzahlen, Beurteilungen
-> Werbung
Kampagnen und Werbeansätze
-> Medien
Fach- und Publikumsmedien in Deutschland
-> Buchtipps
Neuerscheinungen
-> Terraristik-Buch
Fachbücher für die Terraristik-Experten
-> Wirtschaftsbuch
Werbung, Marketing, Verkauf und Medien

Sie sind hier: « Deutschland « Aktuelles « 

Deutsche Tier- und Naturschutzverbände fordern Maßnahmen gegen unkontrollierten Wildtierhandel

Zehn Tier- und Naturschutzverbände appellieren an die Bundesregierung, den Handel und die private Haltung von Wildtieren strenger zu reglementieren. In einem gemeinsamen Positionspapier verweisen die Verbände darauf, dass Deutschland in der EU der mit Abstand größte Importeur und Absatzmarkt für lebende Wildtiere ist.

Sie fordern, dass keine Wildfänge mehr importiert werden dürfen, damit die Plünderung der Naturbestände für Terrarien und Aquarien aufhört. Für den Heimtiermarkt sollen nur Arten zugelassen werden, die für die Haltung in Privathand geeignet sind. Darüber hinaus kritisieren die Verbände Wildtierbörsen.


Wildtierbörse
Ähnliche Ziele sind im Koalitionsvertrag bereits verankert. Die Verbände verlangen nun, dass die Regierung sie zügig umsetzt.

Während es in der EU verboten ist, heimische Wildtiere einzufangen, dürfen Tierbestände in Asien, Afrika und Lateinamerika für den Heimtiermarkt in Deutschland geplündert werden. Hunderttausende wildgefangene Reptilien, Amphibien, Fische und Säugetiere werden in Deutschland legal und ohne Einschränkung verkauft – sogar vom Aussterben bedrohte Arten.

„Ein Importverbot für Wildfänge würde das Leben zahlloser Wildtiere retten, die während Fang, Lagerung und Transport sterben – und es würde die Gefahr reduzieren, dass invasive Arten und Krankheitserreger eingeschleppt werden“, betont Magnus Wessel, Leiter Naturschutzpolitik beim BUND.

Lars Lachmann, Vogelschutzreferent des NABU, sagt: „Seit 2005 gilt in der EU bereits ein Importverbot für Wildvögel. Dies rettete Millionen Vögeln das Leben – und es bereinigte gleichzeitig den Markt in Europa. Hiesige Vogelzüchter können ihre Nachzuchten verkaufen und müssen nicht mehr mit den Dumpingpreisen für Wildfänge konkurrieren.“

Viele Wildtiere haben besonders hohe Ansprüche an Futter und Klima. „Handel und Haltung sollten auf solche Arten beschränkt werden, die in Privathand dauerhaft und ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden können.

So würden auch die deutschen Tierheime entlastet, die immer häufiger mit Wildtieren konfrontiert werden“, so Henriette Mackensen vom Deutschen Tierschutzbund.

Sie verweist auf die Niederlande und Belgien, wo bereits solche Positivlisten für Säugetiere gelten und für Reptilien vorbereitet werden.

In Deutschland finden hunderte von Börsen für Wildtiere statt – darunter die weltweit größte Reptilienbörse. „Auf diesen Märkten werden Wildtiere unter üblen Bedingungen verramscht. Kommerzielle Händler umgehen dabei die strengeren Auflagen für den Zoofachhandel“, sagt Sandra Altherr von Pro Wildlife.

Die Verbände kritisieren den Verkauf von Wildtieren über Börsen und fordern strenge, verbindliche Regeln.

Die Forderungen an die Bundesregierung wurden von den folgenden Organisationen (in alphabetischer Reihenfolge) unterzeichnet: Animal Public, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bund gegen den Missbrauch der Tiere, Deutscher Tierschutzbund, Menschen für Tierrechte, Naturschutzbund Deutschland (NABU), People for the Ethical Treatment of Animals (PETA), Pro Wildlife, The Eurogroup against Birdcrime und Vier Pfoten.


Weitere Meldungen

23.04.2019   Charles Nuez ist neuer Geschäftsführer von Royal Canin DACH   »
17.04.2019   Bayer Animal Health und adivo unterzeichnen globalen Kollaborationsvertrag   »
02.04.2019   Purina AdVENTuROS in drei Geschmacks-Richtungen   »
01.04.2019   ZZF-Forum der Heimtierbranche 2019: Marketing 4.0   »
29.03.2019   Produktrückruf: Hill's ruft wieder Hundefutter-Dosen zurück!   »
22.03.2019   100 Jahre Tierärzteverband   »
19.03.2019   Bayer Animal Health bringt Seresto™ in China auf den Markt   »
19.03.2019   takefive-media stellt sich neu auf: Umbau des Unternehmens zu einer Full-Service-Agentur   »
14.03.2019   Dr. Michael Stehr wird neuer ZZF-Geschäftsführer   »
12.03.2019   Faszination Heimtierwelt ermöglicht Jungunternehmern Präsentation im Start-up Village   »
12.03.2019   zookauf Maurer in Bad Camberg feiert erfolgreiche Neueröffnung   »
11.03.2019   Neu: Purina ONE DualNature mit Spirulina   »
11.02.2019   Adin Mulaimovic in Zooma-Geschäftsführung berufen   »
06.02.2019   Das Futterhaus steigert im Jahr 2018 den Umsatz kräftig   »
06.02.2019   Saim Cicek ist neuer Logistikleiter der SAGAFLOR AG   »
02.02.2019   zookauf-shop: Onlineshop feiert einjähriges Bestehen   »
01.02.2019   egesa-zookauf mit deutlichem Umsatzplus   »
01.02.2019   Einjähriges Jubiläum für edogs: Erfolgreicher Start und neue Ziele für die Zukunft   »
01.02.2019   Christian Wenge eröffnet 3. Markt: ZOO & Co. startet in Arnsberg   »
16.01.2019   Fachforum Heimtier 2019 in Düsseldorf wird zugleich Branchenevent von Zooma/zookauf und BTG   »
11.01.2019   Geschäftsführer-Wechsel bei der WZF GmbH: Herbert Bollhöfer geht, Alexandra Facklamm kommt   »
24.12.2018   Hunderunden jetzt auch gedruckt   »


-> Suchen
Sie suchen etwas Spezielles? Einfach Suchbegriff ins Feld eingeben und los:
Seite drucken
-> Hundewelt.at
-> Katze & Du
-> Roody
-> TierZeit
-> VET-MAGAZIN.com
-> Werbung in Österreich
© 2019 PETCOM   |   Nutzungsbedingungen   |   Datenschutzerklärung   |   Kontakt/Impressum   |   Partner
Content Management System by SiteWare CMS   |   Design & Technology by jimpanse.biz & COMMUNITOR WebProduction